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Direkte und indirekte Cash Flow Bestimmung

Auch in dieser Rechnung gibt es wieder einmal zwei Verfahren, die angewendet werden können und die ich hier wenigstens kurz ansprechen möchte. Zum einen wäre da die direkte Bestimmung des Cash Flows und zum anderen die indirekte.

Der Unterschied der beiden Vorgehensweisen liegt dieses Mal jedoch nur in der Vorgehensweise, wie die einzelnen Cash Flows bestimmt werden. Die Ergebnisse sollten sich jedoch nicht voneinander unterscheiden.

In der Praxis wird man zwar wohl eher selten die einzelnen Cash Flows berechnen, jedoch sollte man schon einmal verstanden haben, wo diese her kommen. Bei der direkten Methode werden einfach alle zahlungsgleichen Erträge addiert und davon die zahlungsgleichen Aufwendungen abgezogen. Auf diese Weise wiederholt man quasi die GuV.

In der indirekten Methode startet man bei dem Unternehmensertrag und addiert die zahlungsungleichen Aufwändungen und subtrahiert zahlungsungleichen Erträge. Man startet also von hinten.

Als Investor ist dies in der Praxis jedoch zu vernachlässigen, da man die einzelnen Cash Flows in der Regel schon vorliegen hat und diese nicht selber berechnen muss. Dieser Punkt ist daher auch nur für diejenigen, die sich noch etwas weiter informieren möchten und sich nicht von den unterschiedlichen Verfahren verwirren lassen.

Fazit

In der Praxis ist die Cash Flow Rechnung ein äußerst nützliches Instrument, das einen sehr tief in ein Unternehmen hinein blicken lässt und zwar auf eine Ebene, die das Management nur schwer manipulieren kann. Daher sollte bei einer ernsthaften Analyse eines Unternehmens diese Rechnung immer berücksichtigt werden. Zu dem nächsten Teil mit einigen ausgewählten Bilanzkennzahlen geht es hier.

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